Sensorik und Analytik

Sinne für die Produktion von morgen – Sensoren für Industrie 4.0

Photonische Sensoren arbeiten präzise, berührungslos und passen sich leicht an neue Aufgaben an. Die Photonik ist schon heute ein wichtiger Bestandteil von Messverfahren in Medizin, Umweltanalytik, Biotechnologie und Lebensmittelkontrolle. Sie wird zukünftig eine immer wichtigere Rolle für vernetzte Produktionsprozesse, das Internet der Dinge und vollständig digitalisierte Arbeitsabläufe spielen.

Präzise und trotzdem flexibel

Licht ist ein hervorragendes Präzisionsmessinstrument, mit dem sich auch kleinste Objekte exakt erfassen und Substanzen in geringsten Konzentrationen ermitteln und bestimmen lassen.

Der Bedarf der Industrie an präzisen, schnellen und flexiblen Messverfahren wächst; Globalisierung und wirtschaftliches Wachstum verlangen nach neuen Methoden der Prozessüberwachung. Deshalb ist die Sensorik und Analytik in vielen Technologiefeldern von großer Bedeutung.

Vielseitig einsetzbar

Ihre Anwendungen reichen von der 3D-Objektvermessung – etwa im Automobilbau oder der Zahnmedizin – über die Analyse von Inhaltsstoffen in Luft, Wasser oder Lebensmitteln bis hin zur detaillierten Untersuchung von Verbrennungsprozessen in Kraftwerken oder schadstoffarmen Verbrennungsmotoren sowie der Überwachung von Prozessen in Bioreaktoren.

Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der optischen Sensorik und Analytik zielen darauf ab, die technischen Grundlagen für die Nutzung des Lichts als Messinstrument bereitzustellen. Verstärkter Forschungsbedarf besteht u. a. bei:

  • Bildgebenden 3D-Messverfahren für vernetzte Produktionssysteme, autonomen Fahrzeuge und Logistik
  • Verfahren und Strahlquellen für die Analytik wie z.B. Interbandkaskadenlaser für die Gasanalytik
  • Oberflächenmesstechnik speziell für Funktionsflächen
  • Hybridmessverfahren zur Überwachung von Produktionsprozessen, zur Umweltanalyse und zur Lebensmittelkontrolle

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