Quantum Futur-Award 2018

Quantum Futur-Award 2018

Am 22. März 2018 verlieh das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf einer festlichen Veranstaltung in Stuttgart mit geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Industrie zum ersten Mal den Quantum Futur-Award.

Der Preis wird für herausragende Master- und Promotionsarbeiten zu anwendungsorientierten Quantentechnologien vergeben, die sich insbesondere mit der technischen Ausnutzung von kontrollierten Quantenzuständen beschäftigen.

Das Bewerbungsverfahren

Im ersten Schritt mussten die Bewerberinnen und Bewerber aussagekräftige Kurzfassungen ihrer Arbeiten einreichen. Die Fachjury, bestehend aus Mitgliedern des BMBF sowie Unternehmern und Wissenschaftlern aus dem Bereich der Quantentechnologien, bewertete die Beiträge und suchte die jeweils fünf besten Arbeiten in den Kategorien „Masterarbeiten“ und „Promotionsarbeiten“ aus.

In der zweiten Stufe wurden die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten aufgefordert, die Komplettfassung ihrer Arbeiten einzureichen. Außerdem erhielten Sie die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen der Quantum Futur-Akademie 2018 den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Akademie kurz zu präsentieren. Diese wählten im Anschluss gemeinsam mit der Fachjury die beiden besten Arbeiten in den Kategorien „Masterarbeiten“ und „Promotionsarbeiten“ aus. Die Preisträgerinnen und -träger wurden auf der Quantum Futur-Award-Festveranstaltung bekanntgegeben.

Für den ersten Platz in beiden Kategorien gab es eine Studienreise im Wert von jeweils 6.000 Euro, die beiden zweiten Plätze erhielten eine Studienreise im Wert von jeweils 4.000 Euro.

Quantentechnologien

Quantentechnologien sind Technologien, die gezielt Quanteneffekte ausnutzen. Schon heute werden sie in einigen Bereichen wie der Halbleitertechnologie, der Magnetresonanztomografie oder der Lasertechnologie angewendet.

Bei aktuellen wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen der zweiten Generation der Quantentechnologien steht dezidiert der kontrollierte Quantenzustand einzelner oder gekoppelter Systeme im Vordergrund. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für Anwendungen in der Informationsübertragung und -verarbeitung, für höchstpräzise und -sensible Mess- und Abbildungsverfahren, oder auch, wenn es darum geht, heutige Beschränkungen bei der Simulation komplexer Systeme zu überwinden

Rückfragen an

VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Quantensysteme

Dr. Simone Wall
Tel.: 0211 6214-593
E-Mail: wall(at)vdi.de