Elite der Photovoltaik-Forschung traf sich in Berlin

Erstes Statuskolloquium der BMBF und BMWi-Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ / Rund 90 Solarexperten aus 13 Forschungsverbünden präsentierten Zwischenergebnisse.
Blick von schräg hinten über die Zuhörer hinweg nach vorne zum Vortragenden.

Bild 1: Impulsvortrag von Prof. Dr. Rolf Brendel, Direktor des Instituts für Solarenergieforschung (ISFH). Bild: www.solarstromforschung.de

Blaue, einzelne Solarkacheln übereinander in einer Halterung

Bild 2: Mit der Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche mittel- und langfristig gesichert und ausgebaut werden. Bild: Solarstromforschung / SINGULUS TECHNOLOGIES AG

04.02.16

www.solarstromforschung.de

Rund 90 Spitzenkräfte der Photovoltaik-Technologie in Deutschland sind am 3. Februar 2016 zum ersten Statuskolloquium der Initiative „F&E für Photovoltaik“ (Forschung und Entwicklung für Photovoltaik) in Berlin zusammen gekommen. Neben dem Netzwerkgedanken stand die Präsentation der Zwischenergebnisse im Vordergrund, die die 13 von der Bundesregierung geförderten Forschungsverbünde bereits erreicht haben.

Neben neuen Silizium-Zellkonzepten fokussieren sich die Forschungsverbünde unter anderem auf Systemlösungen zur optimalen Einbindung von Photovoltaik-Anlagen in das Energiesystem, auf neue Produktionsverfahren und Automatisierungskonzepte für Hocheffizienz- bzw. Qualitätsmodule oder zur Nutzbarmachung neuer Materialien und Prozesse zur Ertragssteigerung.

In den 13 Konsortien arbeiten Vertreter der gesamten solaren Wertschöpfungskette Hand in Hand zusammen, um die nächste Generation der Photovoltaik-Technologie voran zu bringen und damit die Wettbewerbsposition der deutschen Solarbranche zu festigen und auszubauen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützen mit der Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren bis 2017/2018 mit insgesamt rund 50 Millionen Euro.

„Die Photovoltaik-Branche in Deutschland verfügt mit dem weltweit einzigartigen Solarcluster über einen Standortvorteil, den es zu nutzen und auszubauen gilt. Die enge Kooperation von Photovoltaik-Herstellern und Ausrüstern mit der Spitzenforschung in deutschen Instituten ist die notwendige Bedingung, um im harten internationalen Wettbewerb technologisch zu bestehen“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Schon in der Vergangenheit hat die Bundesregierung die Forschungsaktivitäten der Branche im Rahmen der Innovationsallianz-Photovoltaik unterstützt. „Ergebnisse dieses bis 2014 laufenden Programms fließen bereits in heute verfügbare Produkte unserer Branche ein und stärken die Wettbewerbsposition“, so Körnig. „Die globale Nachfrage nach Photovoltaik-Technologie wächst stetig. Deutschland kann mit Solarsystemen der nächsten Generation vom Wachstum dieses Zukunftsmarkts profitieren.“

Pressekontakt / Redaktionelle Rückfragen

Christian Hallerberg
Pressesprecher Solarstromforschung
c/o Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Französische Straße 23
10117 Berlin
presse@solarstromforschung.de
Tel.: 030 / 29 777 88 52

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