Deutsche Biophotonik-Forschung trifft sich auf der MEDICA

28 Verbundprojekte auf dem 8. Statustreffen des Forschungsschwerpunktes Biophotonik vertreten / BMBF förderte Biophotonik bislang mit 125 Millionen Euro.
Blick von schräg Hinten über die sitzenden Teilnehmer hinweg nach Vorne.

Bild 1: Auf der MEDICA in Düsseldorf trafen sich die Teilnehmer aus 28 BMBF-geförderten Verbundprojekten im Rahmen des „8. Statustreffen des Forschungsschwerpunktes Biophotonik“ am 13. November 2014. ©VDI Technologiezentrum

Ein Glaskopf mit Gestell drumherum im Vordergrund, im Hintergrund betrachten zwei Männer den Glaskopf genau.

Bild 2: Dr. Hans Eggers (rechts), Referent im BMBF im Referat „Photonik / Optische Technologien“, besuchte den Messestand des Forschungsschwerpunktes Biophotonik. ©VDI Technologiezentrum

13.11.14

VDI Technologiezentrum GmbH / Forschungsschwerpunkt Biophotonik

Auf der MEDICA in Düsseldorf, der weltweit bedeutendsten Fachmesse für Medizin und Medizintechnik, haben sich die Partner der deutschen Biophotonik-Forschungsprojekte am 13. November 2014 auf dem „8. Statustreffen des Forschungsschwerpunktes Biophotonik“ getroffen. In einer eintägigen Konferenz stellten die insgesamt 28 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekte den aktuellen Stand ihrer Projektarbeiten vor.

Herr Dr. Hans Eggers vom Referat „Photonik/Optische Technologien“ des BMBF eröffnete die ganztägige Veranstaltung mit seinem Grußwort. In seinem Grußwort hob Dr. Eggers die Wichtigkeit der Biophotonik-Förderung durch das Bundesministerium hervor. Das BMBF hat die Bedeutung der Photonik für die Lebenswissenschaften frühzeitig erkannt. Es hat deshalb seit mehr als 10 Jahren gemeinsame Forschungsvorhaben von Industrie und Wissenschaft mit Fördergeldern in Höhe von ca. 125 Millionen Euro gefördert.

Dr. Eggers stellte heraus, dass aber die Förderung allein nicht genügt: auch ein langer Atem, der Wille zur Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und Anwendern und nicht zuletzt kluge, kreative Köpfe seien zum Erfolg notwendig. Die Erfolge der deutschen Biophotonik werden auch international sichtbar, wie etwa jüngst bei der Auszeichnung von Professor Stefan W. Hell mit dem Chemie-Nobelpreis für sein hochauflösendes Lichtmikroskop. Seine Arbeiten wurden und werden vom BMBF im Rahmen des Biophotonik-Programms gefördert.

Anschließend folgte für die Teilnehmer ein straffes, siebenstündiges Programm. Unter Themenstellungen wie „Optische Technologien in den Lebenswissenschaften - Grundlagen zellulärer Funktionen“, „Molekulare Bildgebung“, „Ultrasensitiver Nachweis und Manipulation von Zellen bzw. Geweben und ihren Molekularen Bestandteilen“ und „Biophotonische Geräte für die angewandten Lebenswissenschaften und den Gesundheitssektor“ stellten sich die einzelnen Forschungsverbünde mit ihren insgesamt mehr als 120 Verbundpartnern in Kurzvorträgen vor. Die Beiträge wurden rege diskutiert. Selbst die Pausen wurden für weitere Gespräche und für die Vernetzung der Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie untereinander intensiv genutzt.

Die Förderung der Forschung und Entwicklung trägt Früchte. Deutsche Biophotonik-Unternehmen investieren nochmals nahezu 10 Prozent ihres Umsatzes, um aus Forschungsergebnissen marktreife Produkte zu entwickeln. Dass ihnen dies mit großem Erfolg gelingt zeigt sich darin, dass viele von Ihnen Weltmarktführer in ihrem Bereich der Lebenswissenschaften sind.

Am Messestand des Forschungsschwerpunktes Biophotonik in Halle 3 konnten die Besucher der MEDICA in einer Ausstellung einige Highlights der Forschungsprojekte direkt bestaunen und erleben. Dazu gehören u.a. neueste Forschungsansätze in der ultrahochauflösenden Lichtmikroskopie mit Plattformen zur gleichzeitigen Beobachtung und Manipulation lebender Zellen sowie Methoden der biomedizinischen Bildgebung.

Weitere Informationen

Forschungsschwerpunkt Biophotonik 
Zu den BMBF-geförderten Biophotonik-Verbundprojekten

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