BMBF startet Make Light Wettbewerb 2014: Photonik vernetzt

Maker Faire Hannover: Make Light Stand verzeichnet Besucherrekord.
Lego Photonics

„Lego Photonics“ der Universität Osnabrück mit Michelson-Interferenzbild. © VDI Technologiezentrum GmbH

Der High Striker

Gaming am High Striker von Christoph Emonds und Mario Lukas © VDI Technologiezentrum GmbH

Dale Dougherty im Gespräch mit Makern

Christoph und Mario mit Dale Dougherty, dem Gründer, Präsidenten und CEO von Maker Media. Er ist Herausgeber des Make Magazins, Begründer der Maker Faires und der weltweiten Maker-Bewegung. Er war extra aus den USA zur Maker Faire Hannover angereist und besuchte den Make Light Stand. © VDI Technologiezentrum GmbH

Nadine Bergner im InfoSphere-Workshop

Dipl. Gyml. Nadine Bergner im InfoSphere-Workshop zum Make Light Lernkoffer. © VDI Technologiezentrum GmbH

Fotograf und Journalist Jonas Ginter

Der Fotograf und Journalist Jonas Ginter mit seiner 360 Grad-Kamera. © VDI Technologiezentrum GmbH

08.07.14

VDI Technologiezentrum

Die Maker Faire Hannover öffnete am 5. und 6. Juli 2014 zum zweiten Mal ihre Tore. Das Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation zog rund 9.000 technikbegeisterte Besucher, unter ihnen Hightech-Freaks, Bastler, Maker, Hacker und Künstler aller Richtungen, in ihren Bann.
 
Wie schon im Jahr zuvor beteiligte sich die Make Light Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Messe. Maker und Wissenschaftler aus ganz Deutschland zeigten gemeinsam faszinierende Eigenentwicklungen und Ideen aus der Welt des Lichts. Mit einer leuchtenden Präsentation und einem spannenden Vortrags- und Workshop-Programm gelang es Ihnen, die Faszination an Photonik mit Spaß und wissenschaftlichen Hintergründen zu vermitteln.
 
Das Fazit von Make Light ist positiv. Die erst Mitte 2012 ins Leben gerufene Initiative schafft die Verbindung der hochinnovativen Szene der Maker mit der Wissenschaft. 
 
Breites Spektrum der Make Light Exponate
 
Gezeigt wurden rund zwanzig web- oder handygesteuerte digitale Exponate, angefangen vom 3D-Scanner bis zum ersten Do-It-Yourself-3D-Laserdrucker für unter 200 Euro, SMS-aufnahmefähige beleuchtete Jacken, Tetris-Spiele integriert in Tischoberflächen oder in einem über drei Meter hohen LEGO-Modell des Kölnturms. 
 
Der „High Striker“, eine moderne „Hau den Lukas“-Version für das mobile Internetzeitalter, war eine der Gaming-Höhepunkte der diesjährigen Messe. Präsentiert wurde er von Christoph Emonds und Mario Lukas, dem Gewinner des Make Light Wettbewerbes 2013. Dale Dougherty, einer der geistigen Väter der weltweiten Maker-Bewegung zeigte sich sichtlich begeistert. Das Video zu dem „High Striker“ präsentiert er sogar im Make Magazine.
 
Im Bereich Education/Wissenschaft präsentierten Studierende der RWTH Aachen ein Open Hardware Laborgerät zur Messung der Optischen Dichte. Mit diesem Exponat nehmen die Aachener als eins von elf deutschen Teams im Juli 2014 am international renommierten iGEM-Wettbewerb für Synthetische Biologie teil.
 
Studierende der Universität Osnabrück zeigten beispielhaft aus ihrem Spezialgebiet „Lego Photonics“ ein empfindliches Michelson-Interferometer. Bis auf den Laser und die Optiken besteht es komplett aus LEGO-Steinen.
 
Das Schülerlabor InfoSphere der RWTH Aachen schaffte mit seinem Make Light Lernkoffer und seinen Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen ein breites Angebot entsprechender Ausbildungseinheiten in Schulen. Zugleich legt InfoSphere damit einen Grundstein zur Vernetzung von Schülerlaboren. Gemeinsam mit der weiterentwickelten SenseBox des Instituts für Geoinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster plant man ein deutschlandweites Messnetzwerk von Schülerlaboren für verschiedene umweltrelevante Größen aufzubauen.
 
Optischer Höhepunkt war schließlich die 360°-Kamera von Jonas Ginter. Die Kamera besteht aus 6 GoPro Einzelkameras, die die entstehenden Videos zu einem beeindruckenden sphärischen Panorama-Video zusammensetzen. Resultat vor Ort ist ein interaktives Video der Maker Faire. 
 
Make Light Wettbewerb 2014: Das Light(x)ing
 
Als weiterer Höhepunkt wurde der Make Light Wettbewerb des BMBF unter dem Motto „Photonik vernetzt“ ausgerufen:
 
Egal ob Sensoren zur Lichtsteuerung, die flächendeckende optische Messung von Umweltdaten oder präzise 3D-Modelle durch vernetzte Kameras: Erst durch den Aspekt der Vernetzung werden viele Anwendungen wirklich leistungsfähig. Photonik + Vernetzung = Light(x)ing. Das ist das Thema des Make Light Wettbewerbs 2014.
 
Die Präsentation in Hannover gab einen ersten Eindruck.  Der Online-Wettbewerb ist offen für jedermann. Jeder kann mitentscheiden, welches der Projekte gewinnt. Für den Gewinner oder die Gewinnerin geht es zur Maker Faire in die San Francisco Bay Area, dem Ursprung der weltweiten Maker-Bewegung.
 
Hintergrund zur Make Light Initiative des BMBF
 
Make Light ist die Open Photonics Initiative des BMBF. Ziel dieser Hightech „Do-it-Yourself-Initiative“ ist, die Photonik möglichst vielen technikaffinen Kreisen näherzubringen, junge Menschen zu inspirieren, neue Schnittstellen zu eröffnen und die technische Kreativität zu fördern und so für den Anwendungsbereich der Photonik eine moderne HighTech-DIY-Bewegung auszulösen.

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