Innovationsallianz Photovoltaik – Solartechnik aus Deutschland

Die deutsche Solarwirtschaft hat in den vergangenen zehn Jahren einen dynamischen Aufbau vollzogen. In jüngster Zeit hat das Marktwachstum in der Photovoltaik auch international starke Investitionen nach sich gezogen; zunehmende Konkurrenz insbesondere aus Asien hat den Wettbewerb verstärkt. Vor diesem Hintergrund haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) 2010 gemeinsam die „Innovationsallianz Photovoltaik“ gestartet.

Aktuell stehen die heimischen Photovoltaik-Unternehmen vor einem wichtigen Anpassungsprozess. Weltweite Kapazitätsüberhänge haben zu einem sehr hohen Preisdruck geführt

Im zunehmend schwierigen Marktumfeld lässt sich die deutsche Marktposition nur durch forschungsnahe Investitionen und durch eine enge Kooperation von Photovoltaik-Herstellern und Ausrüstern behaupten.

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Industrie und die Arbeitsplätze am Standort Deutschland mittel- und langfristig zu sichern und auszubauen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Jahr 2010 die Innovationsallianz Photovoltaik auf den Weg gebracht. Im Zuge der Initiative stellen die beiden Ministerien der deutschen Solarbranche Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro für innovative Forschungsprojekte zur Verfügung.

Im Gegenzug hat die Branche versprochen, mindestens 500 Millionen Euro in die Umsetzung der Ergebnisse in Deutschland zu investieren.

Erste Ergebnisse zeigen das hohe Innovationspotenzial der Partner in Deutschland, das künftig in Marktpositionen umgesetzt werden muss.

Herausforderungen betreffen u. a. die einfache Integration neuer Prozessschritte in bestehende Fertigungslinien sowie die intelligente Vernetzung von Anlagen. Ein Beispiel ist die Integration verbesserter oder neuer Prozessschritte zur Dotierung mittels Laser, zu passivierten Rückseiten und zur Feinlinienmetallisierung im Rahmen des Verbundprojekts „FutureFab“.

Neue Zell- und Modulkonzepte müssen mit Photovoltaik-Systemkomponenten wie z. B. Wechselrichtern und optimierten Prozessketten in der Fertigung zusammengeführt werden. Dies geschieht durch den Aufbau gemeinsamer Demonstrationsanlagen in enger Zusammenarbeit von Photovoltaik-Herstellern und Ausrüstern.

Damit wird der künftige Transfer von Innovationen auf Zellebene über die gesamte Technologiekette bis zum Solarmodul und zum Gesamtsystem beschleunigt.

Die enge Verzahnung aller Partner der Prozessketten in der Verbundforschung ist die Basis für schnelle Lernzyklen und damit eine hohe Geschwindigkeit bei der Entwicklung und Umsetzung der geplanten Innovationen.

Genau diesem Ansatz folgen die Projekte der Innovationsallianz, um eine deutschen Standortvorteil zu erlangen und die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaikindustrie zu stärken.

Photovoltaik - Nachrichten

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Fördermaßnahme
Innovationsallianz Photovoltaik

Die Förderung zielt überwiegend und prioritär ab auf durch Unternehmen geführte Verbundprojekte der Forschung und Entwicklung zu Produkten und / oder Verfahren. -> mehr

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